Aus der IB H Investitionsbank Hessen und der LTH - Bank für Infrastruktur wird die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI Bank)
01.09.2009
Nach Inkrafttreten des „Gesetzes zur Neuordnung der monetären Förderung in Hessen“ wurde die IB H Investitionsbank Hessen auf die LTH - Bank für Infrastruktur – rechtlich unselbständige Anstalt in der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale verschmolzen und firmiert zum 01.09.2009 als Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen – rechtlich unselbständige Anstalt in der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (WI Bank).
Das Vermögen der IB H geht im Wege der Gesamtrechtsnachfolge mit allen Gegenständen des Aktiv- und Passivvermögens zwar auf die Helaba über, wird aber weiterhin dem Fördergeschäft zugeordnet. Wie bisher die LTH wird die neue WI Bank als eine organisatorisch und wirtschaftlich selbständige, rechtlich unselbständige Anstalt des öffentlichen Rechts innerhalb der Helaba geführt.
Damit entsteht eine Förderbank mit einer Bilanzsumme von zusammen 9,5 Milliarden Euro. Als Geschäftsführer stehen an der Spitze der WI Bank Herbert Hirschler und Michael Reckhad, die bisher die LTH geleitet hatten, sowie Eckhard Hassebrock, der zuvor die IBH führte.
Beim Start der neuen WI Bank sprach Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) von einem „Meilenstein“ bei der Beratung und Förderung von Unternehmen und Firmen, Kommunen und Einrichtungen hätten nun einen einzigen Ansprechpartner, bei dem sie sich beraten lassen und finanzielle Förderung beantragen könnten. Damit sei die „Zersplitterung der Förderlandschaft“ in Hessen überwunden. „Ziel und Zweck der neuen Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI Bank) ist es, die richtigen Weichen für eine zukunftsfähige Wirtschaftsförderung in Hessen zu stellen. Ganz wichtig dabei ist es aus meiner Sicht, dass es von der Beratung über die Begleitung von Maßnahmen bis hin zur Finanzierung künftig nur noch eine Stelle gibt, mit der man in Hessen in Kontakt treten muss, um monetäre Förderung zu bekommen“, sagte der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch in Wiesbaden anlässlich der Vorstellung der neuen Geschäftsleitung und der Geschäftsfelder des Institutes.
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